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Sakraldinner 4 -
Die sündigen Nonnen von Santa Clara

Klosterkrimi in 5 Akten von Werner R. Gawlik

Premiere des vierten sakralen Krimis der Dine&Crime-Theaterproduktion auf der Ronneburg wieder ein Highlight


10.09.2014

Der Teufel tanzt in einer abgelegenen Abtei.

Von Außenstehenden als „Skandal-Krimikomödie“ tituliert, von Insidern als „mit das Aufregendste, was die deutsche Krimi- und Dinner-Theater-Szene aktuell zu bieten hat“ bezeichnet, erregte unsere neueste Produktion "SAKRALDINNER 4 - die Sündigen Nonnen von Santa Clara" schon vor der Welturaufführung Aufsehen.

Am 5. September 2014 warteten im Bandhaus der Ronneburg 125 Gäste gespannt auf den Beginn der vierten Folge der Sakraldinner-Reihe.

Auch in diesem Krimi entführen wir die Zuschauer wieder einmal ins mystische Leben eines Klosters, und zwar in eine Clarissen-Abtei im alpenländischen Wurzental.

Der vierte sakrale Krimi ist gewürzt mit düsteren Geheimnissen, vielen Intrigen und einem abscheulichen Mord. Die finsteren Ereignisse hinter den Klostermauern sind zudem wieder mit viel Wortwitz und Komik gespickt. Pur und direkt zeigen wir in der neuen Krimikomödie die Laster unter der Dorfbevölkerung, die auch vor den Pforten der Abtei nicht halt machen.

Neben den hervorragenden Profi-Schauspielern liegt
das Hauptaugenmerk bei dieser Produktion, wie bereits bei den anderen drei Sakraldinner-Stücken, auf der kompromisslos und äußerst aufwändig eingesetzten modernsten Licht- und Tontechnik. Die anwesenden Gäste werden hineingezogen in die Mystik eines Nonnenklosters, während draußen ein Orkan tobt, der Blitz einschlägt oder der Teufel über Höllenfeuer tanzt.

Der Hanauer Anzeiger urteilte nach der Welturauf-
führung:
"Das Ensemble ist absolut sehenswert. Das Stück ebenfalls!"

Zum Inhalt :

Die Zuschauer werden zu Beginn auf eine Zeitreise ins Jahr 60 nach Christi Geburt mitgenommen. Ein geheimnisvoller Aramäer flieht vor den Römern ins Wurzental.

Schnell wechselt die Geschichte in die Neuzeit. Die neu gewählte Äbtissin öffnet seit Jahrhunderten das erste Mal die Klosterpforten für die Öffentlichkeit. Der Nonnen-Chor der Abtei Santa Clara mit dem bezeichnenden Namen „The Angel’s Voices“ wird die Dorfbevölkerung bei einem Sakraldinner unter anderem mit Liedern wie „Rock-a my soul“ und „Amazing Grace“ unterhalten. So etwas hat es bisher noch nie in dem beschaulichen Bergdorf Hinterwurzental gegeben, denn die Nonnen des Clarissen-Ordens leben normalerweise in strengster Klausur.


Nicht alle Hinterwurzentaler sehen diesem fremd anmutenden Ereignis mit freudiger Erwartung, entgegen. Speziell die Dorfbauern unter dem Vorsitz von Quirin Anzengruber befürchten, dass ihre ausgiebigen sonntäglichen Schafskopfrunden beim Frühschoppen in Zukunft gesitteten, aber langweiligen Kirchgängen zum Opfer fallen sollen. Auch Andreas Kofler, der katholische Priester im Wurzental, sieht diesem Ereignis mit äußerster Skepsis entgegen.

Eine Rückbesinnung auf die christlichen Werte und Fundamente der Dorfgemeinschaft käme manchen allerdings auch sehr gelegen. Auch innerhalb der Abtei stehen nicht alle hinter der offenen aufgeschlossenen Haltung der neuen Äbtissin. Speziell die dienstälteste Schwester Erika soll um den Erhalt der Jahrhunderte alten Ordensregeln der Heiligen Klara und des Heiligen Franz von Assisi fürchten. Da geschieht plötzlich ein Mord. Der zufällig eintreffende Kriminalhauptkommissar Kofler muss das nebulöse Verbrechen mit Hilfe der anwesenden Gäste aufklären.

Zu dem mysteriösen Mordfall gesellen sich noch ungeheuerliche Gerüchte um die Gebeine eines Jüngers Jesu, die sich angeblich in der Abtei befinden. Ein weiteres Rätsel geben auch geheimnisvolle Schnitzereien von seltsamen Schriftzeichen im Wald auf.

Zu allem Übel treiben auch noch Wilderer ihr Unwesen in den Wäldern des Wurzentals. Und, wie könnte es anders sein, eine junge Novizin, die mit ihrem frechen Berliner Mundwerk alle auf Trab hält und die anderen Nonnen fast in den Wahnsinn treibt, sorgt für erheblichen Wirbel in der Abtei.

Alle Spieltermine zum Stück finden Sie hier.
Fotos der Generalprobe finden Sie hier.
Fotos der Welturaufführung finden Sie hier.
Fotos der Premiere im Hirschgarten können Sie hier ansehen.

In der Welturaufführung spielten:
Dimitra Papadopoulou als Amalie Anzengruber, als Keltin Gavina und als Äbtissin Clara
Gabriele Misch als fanatische Schwester Erika
Simona Mai als Novizin Schwester Sophie und als tanzender Teufel
Joachim Völpel als Vorsitzender der Dorfbauern Quirin Anzengruber und als Aramäer Andreas
Marco Bretscher-Coschignano als Wilderer und Dorf-Polizist Bartholomäus Busch
Wilhelm (Willi) Beck als Pfarrer Andreas Kofler und als Kommissar Korbinian Kofler